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walksmart monthly 07/18

08.07.2018 > nächste Ausgabe am 12.08.2018

Slow Sports im Alltag

Das langsamste Säugetier der Erde macht seinem Namen alle Ehre. Das in Südamerikas beheimatete Dreifinger-Faultier bewegt sich nämlich äußerst gemächlich von Ast zu Ast und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von gerade einmal vier Metern pro Minute.

Der Mensch hingegen versucht bewusst und aktiv der beruflichen und privaten Beschleunigung des Lebens entgegenzusteuern, d. h. wieder langsamer zu werden.

Die Slow-Bewegung kennt bereits Slow Food, Slow Travel....wir plädieren mit „Slow Sports“ für gezielte Bewegung im Alltag.

Teamvorstellung: Peter Krimmer, Gründer

Die Idee und Initiative zur Entwicklung von stappone kam vor zwei Jahren. Seitdem ist viel passiert und das Team gewachsen.

Als Mastermind ist ihm wichtig, den Überblick zu haben, die richtigen Hebel zu setzen und so alles in Bewegung zu halten. Das meiste schnell und einiges auch bewusst langsamer.

Unter der Woche testet Peter täglich die stappones am Weg in die Arbeit und zurück. Am Wochenende sitzt er ausnahmsweise und tritt dabei fleißig in die Pedale, und entschleunigt.

Sein Kernteam kurz vorgestellt: www.facebook.com/realstappone

Mini Accelerometer

Ein Beschleunigungssensor ist ein Sensor, der seine Beschleunigung misst. Dies erfolgt meistens, indem die auf eine Testmasse wirkende Trägheitskraft bestimmt wird. Somit kann z. B. bestimmt werden, ob eine Geschwindigkeitszunahme oder -abnahme stattfindet.

Wen diese komplexe Materie im Detail interessiert, dem empfehlen wir die „Newton’sche Bewegungsgesetze“ nachzuschlagen.

Wem dagegen die Funktionsweise in der Praxis interessiert, darf sich auf unsere bald erhältliche smarte Sohle freuen.

Expert opinion

Entschleunigen mit dem „Lunch Walk“

Schon Hippokrates, der Vater der Heilkunde, wusste: "Gehen ist des Menschen beste Medizin". Dass Bewegung gesund ist, weiß jeder. Trotzdem integrieren wir sie zu wenig in den Alltag.

Ich habe untersucht, welchen Effekt Gehen in der Mittagspause bei „Schreibtischtätern“ hat. Probanden in sitzenden Berufen machten drei Mal die Woche Spaziergänge von 30 Minuten in ihrer Mittagspause.

Der „Lunch Walk“ zeigte unmittelbar positive Effekte auf Enthusiasmus, Entspannung, Konzentration und Nervosität der Angestellten bei der Arbeit.

Prof. Cecilie Thøgersen-Ntoumani

Forschungsprofessorin für Psychologie der körperlichen Aktivität und Gesundheit an der Curtin Universität, Australien

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